FAQ – Häufig gestellte Fragen

Es gibt auf dem mittlerweile großen Markt der Tiny Häuser verschiedene Hersteller, sodass eigentlich jeder das zu ihm passende Tiny Haus finden dürfte. Tiny Häuser sind in der Regel fahrbar auf einem Trailer untergebracht. Dadurch sind alle Tiny Häuser zunächst einmal auf eine Gesamtbreite von 2,55m begrenzt, da in der Strassenverkehrzulassungsordnung dies so geregelt ist.

Dann gibt es noch den Modulhaus / Containerhausmarkt, wo viele Modelle z.B. 4m breit sind und nur mit großem Aufwand (begleitete angemeldete Schwertransporte) umzusetzen sind.

Bei unserem Modulhaussystem „Tiny Lofts“ handelt es sich gewissermaßen um das Nischenprodukt mit 3m Breite. Der Transport ist hier problemlos mit einem Transportunternehmen, die eine permanente Ausnahmegenehmigung haben, möglich. Diese Breite ermöglicht zudem eine Wärmedämmung, welche den EnEV Standard für Wohnhäuser erfüllt (obwohl so kleine Häuser keinen EnEV Standard erfüllen müssen). Zugleich ist der Innenraum natürlich besser nutzbar.

In vielen Tiny Häusern hat man sehr geringe Deckenhöhen. Aus diesem Grund sind unsere Tiny Lofts in die Höhe gewachsen. Dadurch, dass wir ein Grundmodul und ein Dachmodul verwenden, schaffen wir eine Raumhöhe, die sogar einer Altbauwohnung überlegen ist. Dies kommt dem Wohngefühl sehr zu Gute. Wir wollten genau solch ein Wohngefühl erschaffen, in dem man trotz kleiner Grundfläche „atmen“ kann, sich strecken kann und auch den „Luxus“ einer Wohnung, wie beispielsweise eine freistehende Badewanne, genießen kann. Dazu noch eine Wendeltreppe im Model ONE um die zweite Ebene zu erreichen – was will man mehr an Loft Style.

Jeder, der zum Beispiel ein Haus im Garten haben möchte, ein erstes Haus für die Kinder, ein Haus für die Oma, ein Gästehaus, ein Wellness, Sauna- oder Yogahaus, ein Airbnb oder auch einfach nur seine eigenen vier Wände zum Wohnen haben möchte, kann das Tiny Loft nutzen.

Sicherlich kann man z.B. unser Sauna Tiny Loft auch auf einen Anhänger stellen um innerhalb eines Grundstücks variabel zu sein. Doch die Erfahrung von vielen Tiny Haus Erbauern hat gezeigt, dass die Anhänger nach einigen Jahren an der Belastungsgrenze angekommen sind, da sie eine solche Dauerlast nicht vertragen (siehe z.B. 1-jährige Tiny Haus Ausstellung auf dem Bauhaus Campus Berlin).

Wir sind der Meinung, dass eine Umsetzung des Hauses viel einfacher und schneller durch ein Transportunternehmen bewerkstelligt werden kann. Der Umzug von Dresden nach Berlin mit dem Modell „ONE“ würde zum Beispiel nur ca. 650,- Euro kosten.

Das kommt sehr auf den Ausstattungsgrad und auf das Modell an. Unser kleinstes Haus, welches wir als Saunahaus bauen, kostet ca. 39.900,- € Das Modell ONE mit 2 Etagen ca. 69.900,- €. In diesem Preis sind sämtliche Innenausstattungen außer die Küche enthalten. Die Anforderungen an eine Küche sind zumeist sehr individuell und je nachdem was sie für eine Auswahl an Oberflächen treffen hat das natürlich Einfluss auf den Preis.

Ja, denn ein Tiny Loft ist in seinen Details vergleichbar mit einem normalen Wohnhaus.

Fast komplett fix und fertig. Es wird vor Ort z.B. das Dachmodul auf das Grundmodul gesetzt und die Seitenfassade montiert. Außerdem werden die Inneren Verbindungen wie Treppe etc. vor Ort montiert. Alles andere wie Sanitäreinbauten, Oberflächen etc. ist schon vormontiert.

Transport und Aufbau differieren je nach Aufstellort. Gerechnet wird von Dresden aus. Nach Berlin ist der Transportpreis beispielsweise 650,- €.

Sinnvollerweise ist ein Wasseranschluss vorhanden. Notfalls kann natürlich auch ein Tank zum Einsatz kommen.

Am besten ist einer vorhanden. Natürlich sind auch Solarstromanlagen möglich. Diese sind aber durch einen großen Stromspeicher noch sehr teuer. Bei ausschließlicher Sommernutzung ist das eher möglich, bei Winternutzung nicht.

Hier sind natürlich individuelle Varianten möglich. Es ist ein Kaminofen verbaut bzw. der Platz dafür vorgesehen, je nach Ausstattungsvariante. Weiterhin kann auch mit einer kosteneffektiven elektrischen Infrarotheizung bzw. Fußbodenheizung geheizt werden.

Auch mit Gas kann geheizt werden.

Die Toilette ist als WC (Wasser und Abwasser muss vorhanden sein) oder als Trockentoilette (kein Abwasseranschluss erforderlich) erhältlich.

Das kann entweder in einen Abwasseranschluss geleitet oder durch eine Minikläranlage entsorgt bzw. dann auch wiederverwendet werden.

Das sogenannte Grauwasser (Duschwasser, Spülwasser usw.) kann in einem Tank gesammelt werden, der dann immer wieder geleert werden muss. Wem das zu aufwendig ist, dem empfehlen wir eine Sickergrube unter dem Haus, in der das Wasser einfach versickern kann. Für diesen Fall gibt es auch stromlose Vorfilteranlagen für das Grauwasser, damit dies versickern oder in einen Bach abgeleitet werden darf.

Schwarzwasser gibt es bei herkömmlichen Toiletten, die Du ans Abwassersystem anschließen solltest. Alternativ bieten wir den Einbau von Trocken-Trenn-Toiletten an. Dies hat den Vorteil, dass kein Schwarzwasser (Wasser gemischt mit Fäkalien) entsteht. Denn bei einer Trockentrenntoilette werden Flüssigkeiten und Feststoffe voneinander getrennt. Durch die Trennung entsteht kein unangenehmer Geruch. Zusätzlich gibt es eine elektronische Lüftung nach außen, falls diese benötigt wird. Die meisten schalten diese Lüftung jedoch nicht ein, da die natürliche Lüftung in den meisten Fällen ausreicht, um Geruchsbildung zu vermeiden.

Wir haben einen Wandaufbau von ca. 25cm der mehrschichtig aus rein ökologischen Holzfaserdämmstoffen besteht. So bleibt es selbst im eisigen Winter immer schön warm innen.

Generell ist ein erschlossenes Grundstück am geeignetsten. Voraussetzung ist eine ebene Fläche, doch das Fundament kann auch auf leichten Unebenheiten angepasst werden. Alternativ bieten sich auch Flachdächer (städtischer Wohnraum ist knapp) an. In diesem Fall wird zwar kein neu erschlossener Baugrund gebraucht aber eine Baugenehmigung ist notwendig, sollte sich das Grundstück oder Flachdach nicht in Ihrem Eigentum befinden, sondern nur gepachtet oder gemietet sein.

Vor allem die kompakte Größe des kleinen Hauses verleitet natürlich dazu es auch mal schnell zu versetzen. Dieser Wunsch kann mehrmals realisiert werden, denn das Haus ist so schnell abtransportiert wie es aufgebaut wurde. Ob Sie das Haus also einem Geschäftspartner zur Verfügung stellen möchten oder Ihren Urlaub an der Küste in den eigenen vier Wänden verbringen wollen – bei sorgsamer Montage übersteht das kleine Haus eine Standortversetzung mehrfach.

Das Baugrundstück sollte mit einem LKW mit Kran zugänglich sein. Breite Zufahrten und eine befestigte Straße sind in dem Fall ideal. Noch besser ist ausreichend Platz zum Wenden. Am direkten Standort des Kleinsthauses muss nichts vorbereitet werden.

Ein Betonfundament kann verwendet werden, ist aber nicht nötig. Es können auch Punktfundamente erstellt werden. Ein Fundamentplan kommt von uns. Wir empfehlen ein Stütz- oder Schraubfundament. Ein Bodengutachten wird empfohlen, um den Untergrund auf seine Tragfähigkeit zu prüfen.

Unsere Baumaterialien stammen von deutschen Firmen. Dabei achten wir auf beste Qualität bei sozialverträglicher Produktion und besten Umweltstandards.

Die Lebensdauer ist aufgrund der verwendeten Materialien mit einem normalen Fertighaus vergleichbar. Entsprechend hast Du für mindestens zehn Jahre Garantie auf den Korpus des kleinen Hauses. Bei der Inneneinrichtung gelten die jeweiligen Garantieleistungen der einzelnen Geräte, Zubehörteile und Möbel.

Die Versicherungsagentur Vivema (www.vivema.de) bietet einen Versicherungsschutz speziell für Tiny Houses an. Eingeschlossen sind dabei sowohl der Hausrat als auch fest verbaute Dinge auf dem Grundstück, wie z.B. Vorbauten, Terrassen oder Geräteschuppen.

Natürlich lässt sich ein Tiny Loft finanzieren. Wir können Dir gerne eine Bank empfehlen oder Du schaust Dich selbst nach einer geeigneten Bank um. Hier ein Finanzierungs-Beispiel bei guten Konditionen, für Dich als Richtwert. Prinzipiell gilt beim Finanzieren mehrere Angebote einholen und reden, reden, reden…. Immer in der Haltung das man nicht etwas von der Bank will sondern umgekehrt 😉

Bei einer Finanzierungssumme von 69.000 €, einer Laufzeit von 10 Jahren und einem Zins von 2,00 %, beträgt die monatliche Rate ca. 634 €.

Grundsätzlich gilt für stationäre Häuser: Wer ein Haus plant, sucht erst ein Grundstück und kauft dann das Haus. Am besten Du suchst Erbpachtgrundstücke oder auch Hinterhöfe in der Stadt. Dies ist zumeist günstiger als ein Grundstück zu kaufen. Oder du tust dich mit anderen zusammen und planst eine Tiny Loft – Siedlung auf einem großen Grundstück, indem du beispielsweise einen Antrag auf einen Campingpark stellst. In einen Campingpark darf man entgegen einem Campingplatz dauerhaft wohnen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für einen Stellplatz. Entweder auf dem eigenen Hab und Gut oder zur Miete. Beispiele dafür sind: Der eigene Garten, ein Wiesen- oder Baugrundstück, ein Campingplatz oder auch ein Bauernhof kann eine schöne Wohnumgebung bieten. Es dürfen keine öffentlichen Flächen oder Parkplätze zum Wohnen verwendet werden. Allgemein kann man auch sagen, auf allen Grundflächen, auf die Du auch Deinen Wohnwagen oder Container abstellen dürftest.

Wenn Du dein Tiny House bewohnen möchten, musst du in jedem Fall eine Genehmigung der örtlichen Gemeinde einholen. Die Bestimmungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und hängen auch von der Kooperation des jeweiligen Sachbearbeiters ab. Die Zustimmung der Nachbarn sollte ebenfalls gewährleistet sein.

Die sicherlich aussichtsreichste Voraussetzung für einen Antrag ist ein erschlossenes Baugrundstück im sogenannten Innenbereich einer Gemeinde vorweisen zu können.

Alternativ können Tiny Houses auch in Ferien- oder Wochenendhausgebieten und auf Campingplätzen aufgestellt und bewohnt werden. Ob eine Anmeldung als Erstwohnsitz möglich ist, muss mit dem Betreiber geklärt werden.

Stellplatzbörsen finden sich hier:

http://tiny-houses.de/tiny-house-bauen/grundstueck-boerse-stellplatz-kaufen-pachten/

http://www.tinyhouse-stellplatz.de/

Dies kommt immer sehr auf den Bearbeiter des Bauordnungsamtes an. Wenn er bereits sieht, dass dies eine neue Wohnform ist, die Wohnraum schafft, wird er auch ggf. eine Ausnahmegenehmigung erteilen.

Als Alternative zum gängigen Bauantrag, gibt es die Möglichkeit, das Tiny House als Fliegenden Bau zuzulassen. Fliegender Bau heißt, dass das Gebäude an verschiedenen Orten aufgestellt werden kann (wie z.B. Festzelte, Zirkuswagen oder Achterbahnen). In diesem Beispiel ist das die sogenannte Ausführungsgenehmigung.

Eine Ausführungsgenehmigung ist in der Regel auf einen bestimmten Zeitraum bis zu 5 Jahren zu beantragen. Eine Genehmigung für Fliegende Bauten ist vor allem dann empfehlenswert, wenn der Standort voraussichtlich innerhalb der nächsten 5 Jahre gewechselt wird. Die Ausführungsgenehmigung kann natürlich verlängert werden.

Eine einfache Lösung, um ein Tiny Loft zu bewohnen, dürfte ein Stellplatz auf einem Campingplatz bzw. Campingpark sein. Das kann als Ganzjahresstellplatz oder auch nur zum Übergang interessant sein bis sich etwas Endgültiges gefunden hat.

Im Falle einer Genehmigungspflicht, liefern wir in Zusammenarbeit mit dem
Architekturbüro drauschke & fliegel die erforderliche Planunterlagen.

Derzeit sind wir bei Lieferzeiten von ca. 5 Monaten